ionos-performance domain was triggered too early. This is usually an indicator for some code in the plugin or theme running too early. Translations should be loaded at the init action or later. Please see Debugging in WordPress for more information. (This message was added in version 6.7.0.) in /homepages/8/d17036756/htdocs/app202832702/wp-includes/functions.php on line 6131Die Infektionsraten im stationären Einzelhandel sind gering. Mitarbeiter des geöffneten Lebensmittel- und Drogerieeinzelhandels, die sich jede Woche viele Stunden in den Geschäften aufhalten, sind keinem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt. Auch eine Studie der TU Berlin bestätigt ein beim Einkauf im Vergleich mit anderen Tätigkeiten geringes Infektionsrisiko. Hinzu kommt, dass wir in der Regel mehrmals in der Woche Lebensmittel einkaufen, andere Dinge wie z.B. Schuhe, Winterjacken oder Bücher viel seltener kaufen und uns in den Geschäften schon allein dadurch gar nicht so oft anstecken könnten. Außerdem werden beim Kauf im Einzelhandel im Gegensatz z.B. zu Kontakten im privaten Bereich Masken getragen. Durch das geringe Infektionsrisiko im Einzelhandel ist eine Schließung meines Erachtens nicht gerechtfertigt.
Viele Waren im Einzelhandel sind sogenannte Saisonartikel. Ein Wintermantel kann nicht im Sommer verkauft werden. In gewisser Weise sind diese Waren genauso verderblich wie Blumenzwiebeln oder Salatsetzlinge. Das liegt nicht nur am Wechsel der Jahreszeiten, sondern auch am Wechsel der Mode. Eine Einlagerung des gesamten nicht-verkauften Wintersortiments würde ohnehin an den hierfür nicht ausreichenden Lagerkapazitäten scheitern. Zusätzlich fehlt das in der Wintersaison nicht eingenommene Geld für den Kauf neuer Ware für Frühling und Sommer.
Nicht das einzelne Geschäft aber der stationäre Einzelhandel als Gesamtheit ist systemrelevant. Die Einzelhandelsgeschäfte versorgen die Bevölkerung mit notwendigen Gütern. Kleidung ist nicht nur aus kulturellen Gründen, sondern in unseren Breiten schon rein aufgrund der klimatischen Gegebenheiten notwendig. Bücher und viele andere Dinge sind ebenso notwendig. Jedes Stück, das bei Online-Händlern bestellt wird, fehlt aber dem niedergelassenen Einzelhandel. Es wird dort nicht mehr gekauft. Die Online-Händler bezahlen in der Regel jedoch keine Steuern vor Ort, auf welche Städte und Gemeinden dringend angewiesen sind, und sie beschäftigen in diesen auch keine Mitarbeiter. Außerdem trägt der Einzelhandel durch Mieten zum Erhalt der städtischen Architektur bei und bewahrt die Städte somit vor Zerfall und Verödung. Schließlich ist ein breites Spektrum an Einzelhandelsgeschäften auch ein wichtiger, die Attraktivität einer Stadt bestimmender Faktor. Darüber hinaus ist der lokale Einzelhandel im Vergleich mit dem Versandhandel deutlich umweltfreundlicher. Der Online-Handel ist mit einem erhöhten Energiebedarf für den Transport und einem größeren Verbrauch von Verpackungsmaterial verbunden, auch weil zuhause anprobierte nicht passende Artikel wieder zurückgeschickt werden. Zudem ist die Schließung des Einzelhandels teuer. Kurzarbeitergeld und Unterstützungszahlungen belasten die öffentliche Hand.
Wird der Einzelhandel nicht vor Schaden bewahrt, nehmen auch Natur, Gesellschaft und Gemeinwesen schaden. Dieser Schaden kann nur durch eine dauerhafte Öffnung der Einzelhandelsgeschäfte verhindert werden. Durch die niedrige Infektionsgefahr bei einem Einkauf ist diese absolut vertretbar. Sollten die Infektionszahlen ansteigen, muss in allen Bereichen, die hieran wesentlichen Anteil haben, gegensteuert werden, mit zuletzt aber im Einzelhandel, da hier nur sehr geringe Effekte bzgl. des Infektionsverlaufs zu erwarten wären, aber großer Schaden für den Einzelhandel und für uns alle. Der Zeitpunkt zur allgemeinen Öffnung des Einzelhandels ist jetzt und nicht erst wenn ein für die nächsten Wochen utopischer 7-Tage-Inzidenzwert von 35 Infektionen je 100.000 Einwohner erreicht ist.
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Impfungen können je nach Wunsch der Patienten mit Sauer- oder Rotkraut durchgeführt werden.
]]>Der hiermit verbundene Eingriff in die Souveränität der Nationalstaaten ist ein Schritt in Richtung eines Europas das von vielen Bürgern mit Skepsis betrachtet wird – genauso wie auch schon die Einführung des Euros von vielen mit Recht als Experiment mit ungewissem Ausgang angesehen wurde, gegen das man das bewährte System der nationalen Währungen nicht gerne eintauschen wollte. – In einigen Ländern wird die Bevölkerung wohlweislich zu einer solchen Vertragsänderung befragt werden müssen und auch das deutsche Verfassungsgericht könnte diese unter Umständen zu Fall bringen.
Warum also geht man nicht den viel einfacheren Weg, die Schuldenbremse mittels einer EU-Verordnung, die von den Parlamenten der Mitgliedsstaaten in nationales Recht umgesetzt werden muß, durchzusetzen. Die Rechte der Parlamente blieben gewahrt und die Einhaltung der EU-Richtlinie könnte vor dem Europäischen Parlament eingeklagt werden. Eine EU-Richtlinie wäre die einfacher Umzusetzende und verfassungsrechtlich weit weniger problematische Lösung.
Eine Entscheidung sollte zügig erfolgen, jedoch nicht unter Druck. Die Schlacht um den Euro jedenfalls wird nicht an einem Tag gewonnen oder verloren.
]]>Bundeseinheitlicher Integrationstest (bayerischer Vorschag)
Praktischer Teil:
Führen Sie die folgenden Aufgaben der Reihe nach durch:
Den Königsjodler jodeln
Eine Maß Bier auf ex trinken
Einen Schuhplattler tanzen
Intellektueller Teil:
Beantworten Sie die Frage: “Welches bedeutende Ereignis verbinden Sie mit dem Monat Oktober?” (“Oktoberrevolution” als Antwort wäre hier natürlich ganz falsch. Der Prüfling müßte in diesem Falle mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen.)
Allerdings ist zu hören, daß der in Franken beheimatete bayerische Innenminister und designierte Nachfolger Edmund Stoibers als bayerischer Ministerpräsident Günther Beckstein noch “kleine” Änderungen an dem Testvorschlag vornehmen wolle.
]]>Auch nach seinem unfreiwilligen Ableben sorgt Bruno weiter für Schlagzeilen und Verwicklungen. Sowohl Italien als auch Bayern erheben Ansprüche auf die sterblichen Überreste des Bären, die in einer bayerischen Kühltruhe lagern. Zwar wurde Bruno in Bayern erlegt, doch sein Leben verdankte der Bär einem kostspieligen Wiederansiedlungsprogramm für die italienischen Alpen. Neuesten Presseberichten zufolge ist nun geplant, den Bären in Bayern zu behalten und dort ausgestopft zur Schau zu stellen. Die Umsetzung dieses Vorhabens dürfte dem bayerischen Umweltminister Werner Schnappauf erneut Ärger mit den in Italien zuständigen Stellen einbringen.
Gibt es dabei keine Möglichkeit die Gemüter zu besänftigen? Die Antwort findet sich im Kochbuch meiner Oma. Sie lautet: Bärenbraten, Bärentatzen und Bärenschinken. Was liegt näher als die italienischen Verantwortlichen nach Bayern zu einer zünftigen Mahlzeit mit Bär Bruno als Hauptgang einzuladen. Da es sich bei den Italienern in der Regel um Feinschmecker handelt, werden Sie die Einladung kaum ablehnen.
Die Vordertatzen der Bären wurden von unseren Vorfahren besonders geschätzt. Das Rezept aus dem Kochbuch meiner Oma lautet wie folgt:
Man bereite einen Sud aus Essig, Pfefferkörnern, Nelken, Lorbeerblättern und Wacholderbeeren und übergieße die Bärentatzen mit dem kochenden Sude. Man lasse die Tatzen zwei bis drei Tage in dem Sude ziehen. Möhren und Sellerie würfele man klein und gebe das Gemüse zusammen mit ebenfalls kleingeschnittenem Räucherspeck in einen Bratentopf. Man gieße etwas von dem Sude an und gebe die Bärentatzen hinzu. Auf kleiner Flamme lasse man die Bärentatzen einige Stunden im geschlossenen Topfe vor sich hin köcheln bis sie weich sind. Anschließend teile man die Bärentatzen in portionsgerechte Stücke, würze diese mit Salz und Pfeffer, wende sie erst in flüssiger Butter und dann in Weckmehl und bräune sie hierauf auf einem Bratroste von allen Seiten. Man reiche die Bärentatzen zusammen mit Petersilienkartoffeln und Frankfurter Grüner Sauce.
Nach einem solch außerwöhnlichen Mahl dürfte der bayerisch-italienischen Völkerverständigung sicher nichts mehr im Wege stehen.
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